Börse

Wie schon gesagt – Testosteron sorgt für Ruhe , Gelassenheit, Überlegenheit, Drive, Wagnis

Die Frage ist, wie verdienst Du Deine Kohle. Die Zeiten haben sich geändert. Smarte people wie Du und ich wissen, Kohle lässt sich am leichtesten mit Kohle verdienen.

Die Boerse ist ein Marktplatz der rund um die Uhr läuft. Es gibt vier Märkte, Asien, Europa, USA-AM und USA-PM. Jeder Markt hat seine Eröffnungszeiten.

Europa           9:30 – 14:30

USA-AM       14:30 – 18:30

USA-PM       18:30 – 22:15
Alle Zeiten habe ich Dir bereits in Deutscher Zeit angegeben. Mit jeder Markteröffnung beginnt das Spiel von Neuem, – bitte vergiß das nicht.

Du weißt sicher, es gibt ein Haufen Tools, Software und Hilfsmittel am Markt. Na schön. Lass uns mal etwas anderes machen.

Wenn ein Markt eröffnet, gibt sich der Markt selbst zu erkennen, nicht zu 100% aber so etwa zu 80%. Die Markteröffnung nennt man den „Open Range“ – kurz OR.
Der OR ist die erste halbe Stunde bei Eröffnung eines Marktes, daher ist es nötig den OR bei jeder Markteröffnung zu betrachten, also 9:30, 14:30 und 18:30.

Der höchste und tiefste Wert im OR geben die Stop-Punkte vor. Das sind die Punkte bei denen eine „buy-“ oder „sell-Aktion“ gestoppt wird, wenn sie nicht in die richtige Richtung läuft.
Genial, der Markt liefert Dir die Verlustbegrenzung mit. Daher bitte bei jedem Handel die Stopp-Punkte setzen. Nie ohne !

Dieser OR macht aber noch mehr.
Die höchsten und tiefsten Werte im OR weisen auch auf  Support- und Resistenzlevels hin, von denen aus große Bewegungen möglich sind. Nach der Eröffnungsphase gilt es erst abzuwarten. Werden die High-  und Low-Punkte überschritten (high nach oben und low nach unten) so ist ein steigender oder fallender Tagestrend sehr wahrscheinlich. Der Trend dauert dann solange an, bis die High- und Low-Werte aus dem OR wieder erreicht werden.

An Tagen mit Down-Trend wird oft viel Geld verloren. Zunächst ist der OR zu betrachten. Ein buy-Auftrag sollte nur oberhalb des OR-low erfolgen und der Stop-Wert beim nächstfolgenden Tagestiefstwert liegen.

Da ist noch etwas, was Du beachten solltest. Jede Bewegung durch den OR-low bedeutet die Überwindung des Resistenz-Levels.
Die Sache ist die:
Der OR-Low ist Support Level bis er durchbrochen wird, und Resistenz-Level, wenn er durchbrochen wurde. Das bedeutet, wird  OR-Low durchbrochen, entsteht oft ein Downtrend, weil ein Resistenzpunkt entstanden ist.

Nun gibt es natürlich nicht nur OR, die in einer Richtung laufen, sondern gegen den OR -low oder OR-high. Das ist dann ein ORR, ein Open Range Reversal. Gleich vorweg, das ORR arbeitet  effektiv.

Noch eine Abkürzung vorneweg HCC=higher candle close

Du hast ein OR-low erkannt. Schließt nun der folgende Stick höher als der vorhergehende bekommen wir eine Aufwärtsbewegung.
Für OR-high gilt sinngemäß das Gleiche, eben in anderer Richtung.

Aufwärtsbewegungen heißen  in der Finanzsprache „bullisch“ und Abwärtsbewegungen „bärisch“. Das nur am Rande.

Für den OR solltest Du Dir 3 Fragen stellen.

Ist der OR gut durchgeformt und eindeutig?
Wo liegt der OR?
Wie sieht das Preisniveau aus?

Ein guter OR hat an der low-Grenze viele Sticks. Er hat in der Nähe der Low-Grenze auch Sticks die kräftig aufwärts weisen.Ein guter OR wird die Low-Grenze durchbrechen und mit einem HCC ein ORR starten. Durchbricht er nun die Low-Grenze abermals und zwar nach oben, ist es Zeit zu traden. Der Markt reagiert auf das Low bullisch.

Das Tages-Low sollte in der Nähe des OR-Low liegen, denn ein guter ORR-Trade hat seinen Stop-Punkt unter dem Tages-Low und seinen Eintrittspunkt über dem OR-Low.
Im Idealfall beträgt der Abstand vom Eintrittspunkt zum Tages-Low einen Bruchteil der durchschnittlichen Tagesspanne.
Der OR-low und das Tages-low sollten sich an guten Positionen befinden in Bezug auf die Referenzpunkte (Support/Resistance). Die besten ORR-Trades kannst Du in Richtung des Tagestrends machen an den Support- und Resistancepunkten.

Für einen erfolgreichen HCC-ORR Trade gibt es drei potentielle Triggerpunkte. Der sicherste ist wenn Du einen HCC  abwartest in Bezug auf den vorhergehenden Stick und dann nochmals wartest wie der nächste Stick schließt. Schließt dieser Stick über dem HCC, ist er die Bestätigung für den HCC und es geht aufwärts. Schließt der Stick nach dem HCC unter dem HCC kann es wieder abwärts gehen.

Einen Trade zu starten, bevor der HCC geschlossen hat birgt hohes Risiko

In allen drei Fällen wähle bitte die 5-Minuten Darstellung, ansonsten kann es zu Fehlinterpretationen kommen.

Kurzer Fahrplan für Dich

1. Lass erst mal den OR 30 Minuten laufen
2. Richte Deine Aufmerksamkeit auf open ranges, die sich in einer guten Position befinden in Bezug auf den Tagestrend und die Support-Level.
3. Finde OR, die sich an einer guten Position befinden und gleichzeitig für einen ORR-Trade geignet sind. Guter Support am OR-low !
4. Benutze den HCC als Trigger für Deinen Einstiegspunkt.5. Kalkuliere Dein Risiko für den möglichen Tagestiefpunkt. Ein Tiefpunkt sollte kein STOP für Dich bedeuten. Gib dem Markt Zeit für eine Umkehr !
6. Lege Deine Profitziele fest. An den Tages-Höchstpunkten solltest Du bereits einen Großteil der geplanten Profite gemacht haben. Wenn der Markt in Deine Richtung läuft, lege die Stop-Punkte so, dass kein Verlust entsteht.

Was gibt es sonst noch: Kurz gesagt eine ganze Menge

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Trendlinien, darüber will ich nun etwas erzählen. Natürlich gibt es Trends – über 2 Stunden oder 8 Stunden.Trendlinien liefern Dir das richtige Potential. Es gibt Up-, Down- und Seitwärtstrends und drei Arten von Trendlinien.
Inner Trendline, outer Trendline und Long-Term Trendline.

Jeder Trend läuft in Wellenform ab. Für den steigenden Trend werden die Trendlinien an der Unterkante der Wellen gezogen. Für den fallenden Trend werden die Trendlinien an der Oberkante der Wellen gezogen. Die Trendlinien dürfen die Candl-Sticks nicht berühren, sondern werden durch ihre Dochte gezogen, soweit vorhanden.

Die“inner trendline“ ist eine Trendlinie, die einen Winkel von größer 45° Grad darstellt.
Die „outer trendline“ ist eine Trendlinie, die einen Winkel von ca. 45° darstellt.
Eine „longterm trendline“ ist eine Trendlinie, die einen Winkel von kleiner 45° darstellt.

Der Markt folgt für eine bestimmte Zeit einem Trend. Solange er diesem Trend folgt, versucht er immer wieder auszubrechen und kehrt jedoch zu dem Trend zurück. Damit geben Trendlinien die Werte für zukünftigen Support bei uptrends und Resistance bei downtrends an.

Alle Trendlinien sind in einer Zeiteinstellung zu ziehen, die größere Zeiträume erkennen läßt. Inner-, outer-, und longterm Trendlinien liegen in aller Regel in einer Richtung und geben daher die Trading-Richtung vor.

Wenn Du die Zeiteinstellung zu klein wählst, ist es durchaus möglich, dass eine Linie nach oben und die andere nach unten weist. Das führt zu Fehleinschätzungen und Dein Geldbeutel freut sich auch nicht darüber.

Und so arbeitet das Ganze im Zusammenspiel !

Nehmen wir an, wir haben einen Uptrend. Der Markt berührt die inner Trendline an den Supportpunkten und springt in weitere Höhen zurück. Durchbricht der Markt die inner Trendline läuft er bis zur outer Trendline und springt zurück. Solange der Markt sich über der outer Trendline befindet ist er bullish. Durchbricht der Markt die outer Trendline, bewegt er sich bis zur longterm Trendline und springt zurück.

Durchbricht der Markt die longterm Trendline, so ist das in aller Regel ein sicheres Anzeichen für eine bevorstehende Umkehr.